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Cogan-I-Syndrom |
Das Cogan-I-Syndrom wurde erstmals 1945 von David G. Cogan (geb. 1908), einem Ophtalmologen
Das Cogan-I-Syndrom wird unterschieden in: „typisches Cogan-I-Syndrom“ und „atypisches Cogan-I-Syndrom“.
Das „typische Cogan-I-Syndrom“ ist definiert nach gemeinsamem Auftreten von Augen- und (*Unbekannte medizinische Fachbegriffe sind am Ende der Seite näher erläutert.) nicht-luetische interstitielle Keratitis* sowie geringe Uveitis* (Entzündung der mittleren Augenhaut, und anderen Augensymptomen wie Augenbrennen, Augenschmerzen, Lichtscheuheit und Verschlechterung
Das „atypische Cogan-I-Syndrom“ ist definiert, wenn die Augen und / oder das Ohr andersartig betroffen „Insbesondere Patienten, bei denen die ophthalmologischen (die Augen betreffend) und vestibulokochleären (den Gleichgewichtssinn und das Innenohr bettreffend) Störungen zeitlich getrennt auftreten, werden nicht
Weitere Symptome: In 2/3 der Fälle sind weitere Organe betroffen. 1/3 der Fälle hat eine generalisierte
Prognose: Die Prognose des Cogan-I-Syndroms wird durch das Risiko einer völligen Taubheit und durch kardiovaskuläre Komplikationen, hauptsächlich einer Aorteninsuffizienz*, bestimmt. Das Cogan-I-Syndrom tritt in allen Wichtiger Hinweis: Bei völliger Ertaubung oder der Diagnose an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit ist eine rasche bilaterale Versorgung mit Cochlea-Implantaten* indiziert, da es bei Cogan-I-Syndrom-Betroffenen zu einer Ossifikation
Abgrenzung zum Cogan-II-Syndrom: Das Cogan-II-Syndrom ist eine seltene, angeborene Form der okulomotorischen Apraxie = Unfähigkeit / Störung
Kurze Erläuterungen der medizinischen Begriffe in alphabetischer Reihenfolge:
Arthralgien: Gelenkschmerzen
Arthriden: Gelenkentzündungen mit Schmerzen, Schwellung, Überwärmung, Bewegungseinschränkung, Gelenkerguss, Rötung
Aortitis: Entzündung der Aorta, der großen Körperschlagader, der Hauptschlagader
Aorteninsuffizienz: Herzklappenfehler mit Schlussunfähigkeit der Aortenklappen
audio-vestibulär: das Ohr und den Gleichgewichtssinn betreffend
Cochlea-Implantat: Innenohrprothese
Exantheme: entzündliche Hautveränderung auf größeren Bereichen der äußeren Haut
gastrointestiale Störungen: den Magen und Darm betreffend
vaskulär bedingte gastrointestinale Ulcera: den Magen und Darm betreffend / Geschwür,
interstitiell: im Zwischengewebe liegend
Keratitis: Hornhautentzündung des Auges
luetisch/nicht-luetisch: nicht syphilitisch
Lymphome: Lymphknotenvergrößerung
Mesenterial: zum Mesenterium gehörig: zum Dünndarmgekröse gehörend
mukokutan: die Schleimhaut und Haut betreffend
Mortalität: Sterblichkeit
Myalgien: diffuser oder lokalisierter Muskelschmerz
Myokardinfarkt: Myokard: muskuläre Wand des Herzens
Pathomechanismus: Patho = bedeutet Schmerz, Krankheit
Perikarditis: Herzbeutelentzündung
Polyserositis: gleichzeitige Entzündung mehrerer oder aller seriöser Häute: z. B. Perikarditis (Herzbeutelentzündung), Pleuritis (Brustfellentzündung) und Peritonitis (Bauchfellentzündung)
Splenomegalie: Milzschwellung, auch sog. Milztumor; Vergrößerung der Milz
Uveitis: Entzündung der mittleren Augenhaut, umfasst die Aderhaut des Auges, Corpus ciliare (Ziliarkörper)
Vaskulitiden: (bei ca. 20% der Patienten entzündliche Reaktionen, die von der Wand der Blutgefäße ihren
Zephalgie: Kopfschmerz
ZNS: Zentral-Nerven-System
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