Möglichkeiten der Behandlung und Prognose beim Cogan-I-Syndroms
Behandelt wird das Cogan-I-Syndrom vor allem mit
Kortikosteroiden und/oder mit
Immunsupressiva.
Unter dieser Therapie bildet sich die Augensymptomatik meistens zurück.
Eine progredient verlaufende Schwerhörigkeit kann damit aber in den meisten Fällen nicht aufgehalten werden.
Es kommt so bei vielen Betroffenen oft zur beidseitigen Ertaubung und dem Ausfall des Gleichgewichtssinns.
Prognose:
Die Prognose des Cogan-I-Syndroms wird vor allem durch das Risiko einer völligen Taubheit und durch
kardiovaskuläre Komplikationen, hauptsächlich einer
Aortenklappeninsuffizienz, bestimmt.
Das Cogan-I-Syndrom tritt in allen Altersgruppen auf. Es wird meistens im Erwachsenenalter diagnostiziert. Patienten beiderlei Geschlechts werden fast gleich häufig betroffen. Die
Mortalität des Cogan-I-Syndroms
liegt nach Literaturangaben bei ca. 10%.