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Zyklusbedingte Verschlechterung

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30 Aug. 2026 11:14 #455 von Christiane
Christiane antwortete auf Zyklusbedingte Verschlechterung
Hallo Ute,
vielen Dank für das Teilen deiner Erfahrungen. Ich habe auch schon an verschiedenen Stellen mein Erleben Ärzt*innen geschildert, aber bisher außer ein " ja könnte schon sein, dass es da eine Verbindung gibt, aber eigentlich wissen wir es nicht" keine zufriedenstellende Antwort gefunden. Deshalb wäre die Idee mit der Pille so eine Art Selbstversuch - natürlich in Abstimmung mit meine Gynäkologin. Sie empfiehlt mir eine Gestagenpille um die Eierstöcke quasi "schlafen zu legen". Sie vermutet, dass die Schwankungen des Östrogen verantwortlich sind für die Schubsymptome und mit der Pille würde man den Spiegel konstant halten. ( Zumindest in der Theorie). Ich bin jetzt 39 und dir Hormonschwankungen beginnen ja jetzt erst so richtig. Meine Hoffnung ist, dass ich damit dem Chaos der Menopause etwas vorweggreifen kann. Aber es ist nur ein Versuch und ich habe schon auch Sorge, dass ich mit der Einnahme der Hormone die Schubaktivität verschlimmern könnte. Ich hatte mit meiner Gynäkologin auch deine Idee mit dem Endokrinologen besprochen. Sie war sich etwas unsicher, wie er mir da helfen kann außer zu bestimmen, wie die Werte der Hormone sind. Sie sagt, dass wir ja eigentlich nur schauen müssen, wie sich die Symptome entwickeln und das würde ich ja selbst am besten merken. Da ich bisher noch nie bei einem Endokrinologen war, war wäre es toll, wenn du mir vielleicht erklären könntest, in wie fern eine Konsultation hilfreich sein könnte.
Ich danke dir sehr für den Austausch.
Viele Grüße Christiane

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26 Aug. 2026 09:23 #454 von Ute Jung
Ute Jung antwortete auf Zyklusbedingte Verschlechterung
Guten Morgen Christiane,

du stellst eine sehr interessante und wichtige Frage.
Ich selbst habe diese Beobachtung schon 2000/2001 wahrgenommen und auch mit den Ärzten besprochen. erklären konnte es wirklich niemand, aber man hat vermutet, dass entweder die autoimmune Reaktion auf die hormonelle Situation Auswirkungen hat und/oder umgekehrt. Geklärt konnte es nicht werden und da wir nur eine kleine Gruppe von Betroffenen sind, wird auch nicht geforscht.
Ich habe dann 2001, als ich meinen schlimmsten Schub hatte, in Abstimmung mit allen beteiligten medizinischen Disziplinen eine Hormontherapie im Sinne der 6-Monatsspriitze erhalten.
da ich aber zu diesem Zeitpunkt auch viele andere Medikamente erhielt, wage ich keine Aussage darüber, ob sie eine Wirkung hatte. Beruhigt hat sich danach erst einmal die akute Situation.
Noch heute (und ich bin nun 65) habe ich das Gefühl, dass eine Veränderung hormoneller Art Auswirkungen auf die Schubaktivität hat.
Wenn es dir möglich ist, würde ich an deiner Stelle vielleicht noch zusätzlich einen Endokrinologen zu Rate ziehen und bei Entscheidung für das Hormon um eine engmaschige Überwachung bitten.

Es gibt immer wieder mal Hinweise - auch von anderen weiblichen Betroffenen, die ähnliches beobachten. 
Vielleicht kannst du weiter berichten. 

ich wünsche dir eine gute Entscheidung und grüße dich herzlich
Ute

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25 Aug. 2026 10:01 #453 von Christiane
Zyklusbedingte Verschlechterung wurde erstellt von Christiane
Hallo,
ich beobachte bei mir zyklusbedingte Verschlechterung der Symptomatik gerade während der Periode. Nun empfiehlt mir meine Gynäkologin eine Gestagenpille, um die hormonellen Schwankungen zu reduzieren. Ich bin mir jedoch sehr unsicher und habe Sorge, dass die Einnahme von Hormonen die Symptome verschlimmern könnte. Hat jmd von euch ähnliche Probleme oder vielleicht sogar Erfahrungen mit der Einnahme der Pille mit dem cogan Syndrom?
Viele liebe Grüße 🌳

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